Solibrot - für Gerechtigkeit und Frieden

Danke Solibrot


Seit 2013 engagiet sich der katholische Frauenbund für die jährliche Solibrot-Aktion, initiiert von Misereor. In diesem Jahr werden die Spenden der Bäckereikunden für das Projekt „Tansania, Mali, Ägypten: Kampf gegen die Genitalverstümmelung“ an Misereor weitergeleitet.

Bei den bisher neun Aktionen kamen beim Zweigverein Buchen insgesamt 8.402,46 Euro zusammen. Doch in diesem Jahr schloss die Solibrotaktion 2021 mit dem besten Ergebnis ab. Insgeamt 1.211,72 Euro zählten die Frauen nach dem Osterwochenende in den Spendenboxen, die bei den Bäckereien in Buchen, Hainstadt und Hettingen während der Fastenzeit aufgestellt waren. Ein herzliches Dankeschön an alle Bäckerein, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben und alle Kunden, die mit ihrer Spende zum Erfolg der Aktion beigetragen haben.


Virtuell von Frau zu Frau

 

banner Pfeifer

Amelie Pfeiffer war auf den Frauenbund Buchen vor allem durch die öffentlichen Angebote in der Aktionswoche „für mich- für dich – fürs Klima“, wie die Baumplanzaktion im Garten des Mehrgenerationenhauses und der Initiative für Tempo 130 auf Autobahnen, aufmerksam geworden. So lag es nahe, Vertreterinnen des Frauenbunds zu einer digitalen Gesprächsrunde einzuladen.
Nach einer kurzen Vorstellung von Amelie Pfeiffer war der gemeinsame Nenner "Wir machen uns stark für Frauen" in Kirche, Beruf und Gesellschaft schnell gefunden.
Die Idee sich für mehr Frauennamen bei der Bennenung von Straßen einzusetzen hat voll eingeschlagen. Im Anschluss an diesen Abend wurde eine lange Liste möglicher Frauen für die Namensgebung der Straßen im neu geplanten Baugebiet „Marienhöhe“ in Buchen erstellt.
Ein Schreiben über unser Anliegen, mit einem Anhang der Namensvorschläge, wurde aufgesetzt und Bürgermeister Roland Burger sowie allen Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats übergeben. Die Initiative wurde positiv aufgenommen, und die Fraktionsvertreter versprachen, sich für unser Anliegen einzusetzen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn das Thema Gleichberechtigung im Gemeinderat thematisiert würde und Frauen bei der Benennung von Straßen mehr berücksichtigt würden. Es bleibt auf jeden Fall spannend!